Dienstag, 2. Dezember 2014

Unser Newsletter im Dezember 2014




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Jahr des Pferdes 2014. Das Jahr 2014 steht unter dem quirligen Holz-Pferdes. Dieses gilt in China als ruhelos, immer auf der Suche nach Abenteuern.


 



Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,


Das Jahr 2014 war ein ungewöhnlich rasantes Jahr, voller Ereignisse und mit einem unglaublich hohen Tempo. Das muss uns nicht wundern, wenn wir bedenken, dass es im chinesischen Horoskop das Jahr des Pferdes war. Für den Verein JOLIBA hieß das ein stetiges auf und ab – das ‚auf‘ das war der krönende Abschluss des Joliba-Kulturfestes „Black Basar“ nach zehn Jahren; die Eröffnung der Galerie JolibaZWO; die Workshopreihe „Spurensuche zum Alltag schwarzer Menschen in der Nazi-Zeit“ mit Kunstworkshops und einer fantastischen Ausstellung in der Galerie LISTROS und filmischen Begegnungen mit afro-deutschen ZeitzeugInnen;

Ein weiteres riesen Plus waren die Ehrenamtlichen und PraktikantInnen, die das Joliba-Beratungscenter am Laufen hielten, denn gleich von Beginn des Jahres an wurde das Joliba in einen Existenzkampf verstrickt, weil Antrag auf Antrag von Senat und auf Bezirksebene abgelehnt wurde. 
Aber wir haben immer weiter gekämpft – für die Beratung der afrikanischen Community und der Flüchtlinge haben sich ein MitarbeiterInnen-Team, unterstützt von PraktikantInnen eingesetzt, was mit viel Einsatz und einer Unterstützung durch den Paritätischen Verband Berlin gelang. Hier eine ganz großes Danke an die unermüdlichen Kollegen und Kolleginnen, die Menschen auf Ämter, zu Ärzten und bei der Wohnungssuche begleiteten. Entscheidend war es aber, dass sie durch ihre positive Einstellung und Zugewandtheit vielen Hilfesuchenden Mut und Zuversicht vermitteln konnten. In diesem Sinne sind der Deutschkonversationskurs und die PC-Einführungen wichtig, um Menschen die Gelegenheit zu geben Kontakt auf zu nehmen und Unterstützung zu erleben. Das Joliba-Team hat mit dem gleichen Ziel verschiedene Events durchgeführt und tatsächlich kam zu unserem „Meet A Friend“-Event eine junge Frau die eine Wohnmöglichkeit für einen Flüchtling in ihrer WG angeboten hat. 

In drei Spendenaktionen kamen etwa 3.500 Euro zusammen, was einen riesigen Unterschied für uns machte. Ganz herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!
Vor allem ging es ja darum durchzuhalten bis wir eine größere Förderung erhalten würden, die es dann ermöglicht die Joliba-Arbeit und –Angebote auszubauen und mehr Menschen zugänglich zu machen.

Wir haben uns unter schwierigen Bedingungen noch einmal mit 100Prozent plus Power für den Erhalt des Joliba-Centers in der Görlitzer Straße eingesetzt. Mit seinen vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten sollte es der Community und der Nachbarschaft erhalten bleiben. Wir sind in den letzten Wochen verschiedene Kooperationen mit größeren Trägern eingegangen und haben mehrere Anträge gestellt.
Die Ausdauer hat sich gelohnt! In den nächsten Tagen erfahren wir, ob JOLIBA e.V. endlich eine mehrjährige Förderung erhält. Also bitte alle schon mal die Daumen drücken und wenn es dann so sein sollte freuen wir uns riesig unsere Arbeit für AfrikanerInnen, Flüchtlinge und die interkulturelle Gemeinschaft in Berlin intensivieren zu können.

Bitte unterstützt uns weiter! Bitte unterstützen Sie uns weiterhin! Ganz großen DANK für die Treue und das Vertrauen in unsere Arbeit!

Wir wünschen allen eine erholsame und vielleicht auch heilsame Winterzeit!
Einen guten Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches 2015!*

                   
    Ihr Joliba- Team

(*) 2015 ist das Jahr der Ziege. Die Ziege gilt im chinesischen Horoskop als sehr verständnisvoll und friedliebend, sowie mit einer guten Menschenkenntnis ausgestattet.

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